Beitrag 3: Der Krieg und ich… ganz persönlich (Teil 1)

Aktualisiert: 12. Mai

Gestern sprach mich ein Mann mit zitternder Stimme an: «Jetzt haben wir doch gerade Corona hinter uns und jetzt das … Krieg im Osten, Ukraine, Russland. Ich mag nicht mehr. Ich sehe, höre und lese keine News mehr».

Leute, es gibt gewaltige und großartige News mitten im dunkelsten Gewittersturm: Die Sonne scheint immer noch – nur sehe ich sie gerade nicht. Für meinen Blog auf dieser Homepage plante ich mit herrlichen «Sonnenbäder» zu starten. Dann begann vor rund sieben Tagen dieser Krieg. Bevor ich weiter bezüglich dem aktuellen Kriegsgeschehen schreibe, schalte ich nun zwei «ganz persönlich»-Beiträge dazwischen.

Matth 24, Luk 21, Mark 13 sind die drei großen Kapitel, in denen uns drei Schreiber berichten, was Jesus Christus zu den Fragen der Zeit und der Zukunft sagte. Diese drei Schreiber waren alle mit dabei. Sie hörten Jesus zu und stellten Fragen. Wir lesen: «Und als er (Jesus) auf dem Ölberg saß, traten seine Jünger zu ihm und sprachen, als sie allein waren: ‹Sage uns, wann wird das geschehen? Und was wird das Zeichen sein für dein Kommen und für das Ende der Welt?›». Die seelsorgerlichen Antworten von Jesus:

  1. Matth 24,6: «Erschreckt nicht … das muss so geschehen». Will heißen: «Ich, Gott, habe den Überblick. Ich behalte das große Ziel im Auge. Hütet euch vor der Illusion, dass es mit uns Menschen global immer besser kommt. Das führt nur zu immer neuem Frust. Leider wird es noch schlimmer. Der Gesetzmäßigkeit der Inhärenz folgend, führt es zu immer mehr Chaos, wenn Gottes Ordnungen verachtet und verlassen werden. Unordnung führt unweigerlich (inhärent, innewohnend) zu Chaos. Deshalb: es ‹muss so geschehen›. Unaufhaltsam. Aber dann – am Ende vom absoluten Chaos – kommt etwas HERRlich Neues».

  2. Matth 24,8: All dieses tragische Geschehen auf dem Planeten Erde «ist der Anfang der Wehen». Will heißen: «Das Ziel sind nicht die Schmerzen (die Wehen). Das Ziel ist die Geburt nach den Schmerzen. Das Ziel ist die vollständige Wiederherstellung. Das Ziel ist Herrlichkeit (Lichter 2 / S 95–136).

  3. Luk 21,28: «Wenn aber diese Dinge (die hässlichen Schmerzen) anfangen zu geschehen, so blickt auf und hebt eure Häupter empor, weil eure Erlösung naht.» Mit «diesen Dingen» sind die heftigen Wehen und Gewitter gemeint, welche über unseren Planeten niederprasseln (siehe Luk 21,25 – 27). (Lichter 1 / S 134–140). «So blickt auf und hebt eure Häupter empor, weil eure Erlösung naht» ist Auftrag. Ebenso der Text vorhin in Matth 24,6: «Erschreckt nicht». Es ist ein Auftrag an unsere Selbstverantwortung. Auftrag an mich persönlich: Wie viele Kriegs-News vertrage ich? Wo muss ich mich schützen? Wo reichere ich meine Gesinnung mit wohltuendem, ermutigendem Evangelium an? Mit wem kann ich über meine Ängste reden? Wie pflege ich meinen inneren Blick nach oben und nach vorne? Usw.

  4. Matth 24,30: Global für alle Menschen sichtbar «wird das Zeichen des Sohnes des Menschen (= Jesus Christus) am Himmel erscheinen; … und sie werden den Sohn des Menschen kommen sehen auf den Wolken des Himmels mit großer Macht und Herrlichkeit.» (Lichter 2 / S 77–94).

Nicht Untergang und Endzerstörung ist das Eigentliche vor uns, sondern Wehen bringen Neues: Neues wird geboren! Noch fulminanter: «alles» wird neu geboren (Offb 21,5). (Lichter 2 / S 114–117). Wehen und Gewitter erschrecken uns, aber sie werden garantiert vorbeiziehen!

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