Beitrag 9: Wo ist der «liebende Gott» wenn es noch Krieg gibt? (Teil 1)



Anders gefragt: Ist Gott zu schwach, um Kriege zu vermeiden? Wenn er die Menschen liebt, warum lässt er Krieg noch zu?

Gegenfrage: Wer sitzt denn da z.B. in Russland an der Macht? Wer sitzt in den Kommandozentralen? Es sind Menschen, die NICHT nach Gottes Willen und Wunsch Fragen. Es sind Machtmenschen, denen es bloß um sich und ihre Macht geht? Wir beobachten in der Bibel, wie z.B. Jesus im Neuen Testament in Lukas 19,41–44 weinte ob der Not und den tragischen Falschentscheidungen von Menschen. Auch in diesem Text geht es um bevorstehende Kriege. Jesus wusste, dass diese gottlosen Entscheidungen bloß weiteres Leid verursachen werden. Und er weinte. Gott weint ob all dem Elend im Osten! So eine Tragödie wie dieser aktuelle Krieg hat NICHTS mit Gott, sondern mit Gottlosigkeit zu tun.

Aus Joh 8,19 lernen wir zudem, dass, so wie Jesus den Kopf schüttelte und weinte bez. Krieg und Unfrieden, so auch Gott-Vater.

Hes 11,20 sagt es so: «… damit sie (die Menschen) in meinen Ordnungen leben und meine Rechtsbestimmungen bewahren und sie befolgen. Und sie werden mir zum Volk, und ich werde ihr Gott sein.» Anders gesagt: Verlassen wir Gottes gute Ordnungen, entsteht Chaos. Das ist im Kinderzimmer so, in meinem Büro und im gesamten geopolitischen Weltgefüge. Siehe auch «Lichter 2 / S 149–151».