Beitrag 26: Erfüllt sich biblische Prophetie tatsächlich?

Aktualisiert: 30. Aug.


Wir können diese Frage anhand der Prophetien bezüglich des Jüdischen Kriegs nachprüfen. Der Text steht in Luk 21,20-24. Ich habe diesen Text im Beitrag 20 erklärt. Wir stellen fest: Alles erfüllte sich tragischerweise im Jüdischen Krieg in den Jahren 70 respektive 132–135 n. Chr. genau so wie von Jesus vorausgesagt. Auch Details wie das «Zertreten Jerusalems durch die Heiden» und dann auch das Ende dieses Zertretens durch die Heiden – was sich spätestens seit der Staatsgründung Israels im Jahre 1948 und dem Sechs-Tage-Krieg im Jahre 1967 zu erfüllen begann.

Dann haben wir im zeitlichen Überblick bis ans Ende der Zeit im Beitrag 21 so manche «Zeichen der Zeit» kennengelernt. Zeichen, die Jesus in dem Sinn aufzählte, dass wir auf sich achten sollen und das insbesondere, «wenn sie anfangen zu geschehen» (Luk 21,28). Im Beitrag 21 sind diese Zeichen der Reihe nach aufgelistet. Wer diese Liste mit dem Weltgeschehen der letzten hundert Jahre und mit dem auch ganz aktuellen Weltgeschehen vergleicht, der realisiert, dass die Erfüllung dieser Zeichen tatsächlich zunehmen. Unaufhaltsam wie Wehen steigern sie sich immer mehr. Auch der wiederholte Hinweis in dieser Endzeitrede, dass dies oder das «alle Menschen» oder «die ganze Welt» betreffen wird, schildert eine global vernetzte und weltumspannend miteinander kommunizierende Welt. Willkommen in unserer Zeit!

Übrigens treffen wir auch in den Texten des Johannes in der Offenbarung ständig auf diese globale und weltumspannend digitalisierte Welt. Aber das muss uns nicht verwundern, denn wir haben mit der Bibel Worte Gottes in unseren Händen. ER weiss im Voraus, was geschehen wird. ER sieht im Voraus. ER kann das, denn er ist Gott der Schöpfer, der einzig Allmächtige und Allwissende. Was für ein Privileg für uns, dass wir eine Bibel in der Hand haben, die sehr viele solche prophetische Texte beinhaltet. Und wir lernten in der Endzeitrede von Jesus, dass seine Worte nicht vergehen werden. Sie bleiben nicht unerfüllt, sondern erfüllen sich unaufhaltsam: «Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen.» Matth 24,35.