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Beitrag 41: Wer könnte heute Israel gemäss Hes 38+39 angreifen?

Aktualisiert: 22. Jan.

Dieser Beitrag ist die Fortsetzung von Beitrag 40.

Wenn wir auf der aktuellen geopolitischen Weltbühne nach einer möglichen Völker- oder Länder-Koalition suchen, so wie sie in Hes 38+39 beschrieben wird, stellen wir staunend die Umrisse einer solchen Koalition fest: Es sind mehrheitlich islamisch geprägte Völker, im Sinne von politisch-dschihadistischem Islam. Für Russland trifft das nicht auf das ganze Land zu, jedoch für Südrussland. Spätestens seit dem Terrormassaker gegen Israel am 7. Okt 2023 zeigen sich die Umrisse dieser Koalition verblüffend genau entlang der Texte in Hes 38+39. Das merkt man insbesondere anhand der folgenden Beobachtungen:

  • Russland verurteilt Israel immer wieder bezüglich seiner Selbstverteidigung nach dem 7. Okt 2023 und pflegt schon lange gute Beziehungen zur Hamas. Russland ist durch den Ukrainekrieg zudem eng verbündet mit dem Iran (Persien). Russland ist auf Kriegsgerät (Drohnen) aus dem Iran angewiesen und Iran kauft als Gegengeschäft u.a. Weizen von Russland. Beide Länder sind vom Westen sanktionierte Länder, die sich jedoch gegenseitig «aushelfen». Sudan wiederum werden grosse Mengen an Kriegsmaterial, insbesondere Drohnen, für den Iran hergestellt. Zwischenbemerkung: Je mehr Länder vom Westen sanktioniert werden, je besser können sich diese Sanktionierten zu einem «Gegenblock» zusammentun und sich gegenseitig aushelfen = die Sanktionen umgehen und damit diese unwirksam machen.

  • Iran (Persien) ist aktuell der Hauptfeind Israels. Insbesondere durch seine verlängerten Militärarme wie die Hamas im Gaza, die Hisbollah an der Nordgrenze Israels im Libanon, die Huthis in Jemen an der wichtigen Schiffsstrasse im Roten Meer.

  • Erdogan in der Türkei betont klar, dass die Hamas keine Terrororganisation, sondern eine Befreiungsorganisation ist.

Kurzum: alle neun Völker, welche von Hesekiel erwähnt werden, betrachten Israel und die «Zionisten» (Juden) als Feind. Völker wie der Iran, haben heute das erklärte Ziel, Israel und damit die Juden zu vernichten. In der Sendung «10 vor 10» beim Schweizer Fernsehen SRF 1 wurde schon am Montag, 2. Juli 2018, auf diese gemeinsame Achse gegen Israel hingewiesen. Ein Bild aus jener Sendung:

 


Man vergleiche dieses Bild mit den rot markierten Ländern in meinem Power-Point. Es ist schon verblüffend, was sich da an Konturen und Koalitionen entwickelt. Aber Achtung: ich rede hier nur von aktuellen Beobachtungen und Entwicklungen. Ich sage NICHT, dass das jetzt genau das ist, was Hesekiel um 600 v.Chr. prophezeite. In der biblischen Prophetie kann man oft erst im Nachhinein eindeutig definieren, was Teil einer Vorhersage in Gottes prophetischem Wort ist und was nicht. Aber wir können Entwicklungen oder Wehen «sehen, je mehr der Tag herannaht!» (Hebr 10,25). Mit diesem «Tag», der herannaht, ist hier die Wiederkunft von Jesus Christus gemeint. Ich persönlich verstehe meinen Auftrag u.a. darin, dass wir exakt dieses «Sehen» endlich schärfen, womit Gottes ewiggültiges Wort, die Bibel, wieder viel mehr Beachtung und Achtung bekommt. Denn es enthält Gottes Weisheit und Weitsicht. ER hat den Überblick, ER weiss was kommt, ER kennt die Zukunft, ER kennt Ende und Neuanfang. Und das wiederum ist der Kern unseres Trostes – egal was kommt.

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